Lernen Sie über den berühmten Banditen aus Maremma, Tiburzi!

Donnerstag, August 21, 2014
Veröffentlicht in : Berühmte Personen Geschichte Merkwürdigkeiten
Domenico Tiburzi
Im 19. Jahrhundert trieb sich ein berühmter Bandit mit dem Namen Domenico Tiburzi in der Maremma Region der Toskana umher! Viele Gedichte und Geschichten sind von den glorreichen Berichten seiner Abenteuer inspiriert und erzählen von seinem Trotz gegenüber der Autoritäten und der Entstehung seines Rufes als Robin Hood der Toskana.

Die Autoritäten hatten ihn als einen teuflischen Kriminellen dargestellt und ihm zwanzig Morde, zahlreiche Diebstähle, sowie der Störung des allgemeinen Friedens vorgeworfen. Er wurde aber von vielen Laien für seine Missachtung geliebt. Er verbrachte Jahre damit die Armen zu unterstützen, stahl Lebensmittel und Geld um es Ihnen zu geben. Immer wieder wurde er festgenommen und immer wieder ist er entkommen und hatte sein abenteuerliches Leben fortgesetzt!

Dieser sorgenfreie Lebensstil konnte für Tiburzi aber nicht ewig anhalten. Es wurde ihm eine Falle gestellt nachdem er bei der Franci Familie Unterschlupf erbeten hatte. Die Familie informierte die Carabinieri, die italienische Militärpolizei über seinen Aufenthalt.
Burg Aldobrandeschi
Ein Schusswechsel entfachte als Tiburzi und sein getreuer Handlanger Fioravanti entdeckten, dass sie betrogen wurden. Viele Geschichten wurden über diese schicksalhafte Nacht des 23. Oktober 1896 erzählt. Eine davon ist am besten bekannt und endet mit einer Tragödie. Demnach wurde Tiburzi am Bein mit einer Kugel getroffen und anstatt sich aber von den Behörden verhaften zu lassen hatte er sich selbst erschossen... verewigt als der Bandit der niemals gefangen werden konnte, egal was!

Eine weitere Geschichte folgte dem Tod von Tiburzi. Der lokale Pfarrer von Capalbio war so aufgebracht über die gottlose Aktion des Banditen und verdammte seinen Körper in ein ungeweihtes Grab als Sühne für all seine Sünden.

Aber die Gemeinschaft, berührt von der Moral des Tiburzi, der armen Bevölkerung zu helfen ohne Rücksicht auf Konsequenzen, warf sich gegen den Geistlichen auf. Letzendes wurde es sich darauf geeinigt seinen Körper zu Hälfte auf geweihtem Grund und zur Hälfte in ungeweihtem Grund, unmittelbar außerhalb des Friedhofes zu begraben.
Kapelle des St. Nicholas in Capalbio
Der Pfarrer bestand darauf, dass nur seine Beine innerhalb des Friedhofs bestatten wurden und dass seinen Oberkörper (wo seine verdorbene Seele ruht) außerhalb des Friedhofes lag.

Da keine ordnungsgemäßen Aufzeichnungen von dem ursprünglichen Umfang des Friedhofes gehalten wurden, können interessierte Besucher nicht sicher über den Verbleib von Tiburzi in dem Capalbio Friedhof sein!

Ohne Zweifel werden Touristen sehr erfreut mehr über Tiburzi, den 'König der Banditen' lernen wenn Sie Capalbio besuchen. Planen Sie eine Tagesreise hier her während Ihres nächsten Urlaubes in der Toskana mit ein!

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Bildnachweis
Bild 2: Mac9 / CC BY-SA 2.5;
Bild 3: Vinattieri Matteo / CC BY 3.0

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