
In unserem letzten Artikel haben wir Ihnen die Basilica della Santissima Annunziata (die Basilika der Allerheiligsten Verkündigung) vorgestellt, die auf dem Piazza della Santissima Annunziata steht, einer der schönsten Piazzas in ganz Florenz, auf dem mehrere architektonische Meisterwerke zu Hause sind. Diese Kirche ist ein außergewöhnliches Gebäude, das von einigen der berühmtesten Architekten der italienischen Renaissance entworfen wurde. Zwei davon wären Alberti und Brunelleschi und Kunstwerke von einigen der berühmtesten Künstler der italienischen Renaissance, wie z.B. Ghirlandaio und Bronzino, sind in ihr ausgestellt. Die Kirche ist allerdings für ein bestimmtes Werk und die Legende, die es umgibt, bekannt. Buchen Sie ein Ferienhaus mit Internet in Florenz und besuchen Sie dieses außergewöhnliche Gebäude selbst.

Wie bereits erwähnt wurde die Kirche 1250 von den sieben Heiligen Gründern der Serviten ins Leben gerufen. 1252 wurde das Kunstwerk gemalt, das die Kirche so berühmt machen sollte. Und zwar handelt es sich dabei um das Gemälde der Verkündigung, das von einem der Gründer dieses Ordens, Fra Bartolommeo, erschaffen wurde. Fra Bartolommeo war ein führender Künstler des 14. Jahrhunderts und seine Werke können in Kirchen in ganz Florenz, Venedig und Lucca bewundert werden. Sein Gemälde "Die Erscheinung der Jungfrau vor Sankt Bernhard" ist in der Uffizi Galerie ausgestellt. Er fand es schwierig, die himmlische Schönheit des Gesichtes der Jungfrau in dem Gemälde festzuhalten. Man sagt, dass er in seiner Verzweiflung, ob das Gemälde jemals fertig werden würde, eingeschlafen sei. Als er wieder aufwachte, war er erstaunt zu sehen, dass das Werk von einem Engel fertig gestellt wurde.

Sehr schnell hat sich ein Kult um dieses Gemälde entwickelt und viele Florentiner wollten in der Nähe dieses Kunstwerkes wohnen, so dass zahlreiche Häuser um die Kirche herum gebaut wurden. Riesige Menschenmengen kamen zu Besuch und der Bau einer neuen Kirche wurde 1444 in Auftrag gegeben, um das existierende Gebäude zu ersetzen. Was das Gemälde ebenso mit sich brachte war die große Anzahl an Voti, also Abgaben aus Wachs, die Pilger hinterließen und das Gebäude füllten. Anfangs wurden diese Wachsgegenstände an die Wände gehangen, dann an die Zimmerdecke des Kirchenschiffs, aber es wurden so viele, dass der Kirche im Jahre 1447 ein besonderes Atrium angebaut wurde, das sogenannte Chiostrino dei Voti. Darin wurden etwa 600 Statuen aufbewahrt, einschließlich einem lebensgroßen Pferd aus Wachs. 1786 wurde die ganze Kollektion leider zusammen geschmolzen, um Kerzen herzustellen.
Das Gemälde wird immer noch in einem kunstvollen Tabernakel, das von Michelozzo entworfen wurde, in einer Kapelle neben dem Eingang der Basilika, aufbewahrt und ausgestellt. Das Gemälde ist in Marmor eingehüllt und normalerweise abgedeckt. Die Zeit und dubiose Reparaturarbeiten lassen das Werk ein wenig zerfetzt aussehen, aber Sie sollten es sich unbedingt anschauen, wenn Sie in Florenz sind - schon allein wegen dem Gebäude in dem es zu Hause ist, eine besonders außergewöhnliche Kirche.
Das Gemälde wird immer noch in einem kunstvollen Tabernakel, das von Michelozzo entworfen wurde, in einer Kapelle neben dem Eingang der Basilika, aufbewahrt und ausgestellt. Das Gemälde ist in Marmor eingehüllt und normalerweise abgedeckt. Die Zeit und dubiose Reparaturarbeiten lassen das Werk ein wenig zerfetzt aussehen, aber Sie sollten es sich unbedingt anschauen, wenn Sie in Florenz sind - schon allein wegen dem Gebäude in dem es zu Hause ist, eine besonders außergewöhnliche Kirche.
Bildnachweis
Foto 1: Sailko / CC BY 2.5;
Foto 2: Livorno DP / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: Sailko / CC BY-SA 3.0
Foto 1: Sailko / CC BY 2.5;
Foto 2: Livorno DP / CC BY-SA 3.0;
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