Die Aussichten und die Perfektion der Piccolomini Gärten

Mittwoch, Februar 22, 2017
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Piccolomini Gärten
Pienza ist ein kleines Dorf im Val d'Orcia in der Südtoskana. Es liegt hoch oben auf einem Hügel und schaut auf das Orcia Tal hinab, bietet unwahrscheinlich schöne Aussichten und wird oftmals als die "ideale Renaissancestadt” bezeichnet.

Der Ort ist die Kreation des großen Geisteswissenschaftlers Enea Silvio Piccolomini, der später zu Papst Pius II wurde und der in der Stadt, die ursprünglich Corsignano hieß, geboren wurde. Er verwandelte die Ortschaft in seine Idee einer utopischen Stadt, die schließlich als Pienza bekannt werden sollte. Wenn auch Sie einmal durch die Straßen einer idealen Ortschaft schlendern möchten, dann buchen Sie eine Luxusvilla in Pienza!

Der Papstpalast, oder auch Palazzo Piccolomini, steht rechts neben dem Duomo und hat eine große Loggia mit hängenden Gärten, von wo aus man eine atemberaubende Aussicht über das gesamte Val d'Orcia Tal hat. Der Palast und insbesondere sein Garten sind der absolute Höhepunkt der Ortschaft.
Ausblick auf Pienza
Der Palast, dessen Gestaltung von Leon Battista Albertis 'Palazzo Rucellai' in Florenz inspiriert ist, hat einen quadratischen Grundriss und streckt sich über drei Etagen. Die Fassade ist mit dem Familienwappen aus Stein geschmückt und apostolischen Symbolen aus Gold und Silber, während sich inmitten des Innenraums ein kleiner, rechteckiger Innenhof mit der Loggia und den Gärten befindet. Der Palast wurde sogar für die Filmszenen von Franco Zeffirellis 'Romeo und Julia' genutzt und es ist ganz offensichtlich, warum man dieses Bauwerk gewählt hat. Es ist einfach ein romantischer und unwahrscheinlicher schöner Ort.

Die Piccolomini Gärten sind die ersten "hängenden Gärten" der Renaissance und ein Garten im italienischen Stil ohne Gleichen. Wie fast alle Renaissance Villen versucht der Palazzo die von Menschenhand geschaffene Struktur des Gebäudes, mit Hilfe dieser förmlichen Gartenanlage, in die Natur und die Landschaft zu integrieren.

Wenn man durch die Eingangstür des Palazzos schreitet, kann man sofort die zentrale Türöffnung auf der anderen Seite des, mit einem Säulengang versehenen, Innenhofes erblicken, durch die man einen flüchtigen Blick auf das Grün und den riesigen, von Sonnenlicht erhellten Bereich, der dahinter liegt, erhaschen kann.
Piccolomini Gärten
Über die gesamte Länge des hinteren Teils des Palazzos streckt sich eine dreifache Loggia, die auf die kleinen, hängenden Gärten hinunter schaut und auf das Val d’Orcia und den Monte Amiata in der Ferne. Einer der besten und einzigartigsten Aspekte des Gartens ist, dass seine ursprüngliche Gestaltung und seine Möbelstücke fast unberührt die letzten 500 Jahre überlebt haben.

Möchten Sie einen echten Renaissance Garten bewundern, dann gibt es in der Toskana wirklich nichts besseres als die Piccolomini Gärten.
Bildnachweis
Foto 1: Quinok / CC BY-SA 4.0;
Foto 3: Sailko / CC BY-SA 2.0

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