Vespa
Veröffentlicht in : Geschichte Merkwürdigkeiten Museen & Galerien Ortschaften Pisa Sehenswürdigkeiten
Leute sausen auf Vespas durch die Städte, einwandfrei gekleidet, an historischen Gebäuden und hübschen Piazzas vorbei, um sich mit Freunden auf einen Kaffee zu treffen. Das ist eine dieser idealen Vorstellungen, die man von Italien hat und ohne Zweifel ist die Vespa - egal wie akkurat das Bild ist, das man im Kopf hat - eines der ikonischsten Produkte Italiens. Sie ist durch und durch italienisch. Wenn Sie sich als einen Vespa Fanatiker sehen, dann gibt es ein Reiseziel in Italien, das Sie ganz klar besuchen müssen: Pontedera in der Provinz Pisa, wo es das Piaggio Museum gibt. Piaggio ist weltweit der viertgrößte Produzent von Motorrollern und Motorrädern, aber die weltbekannte Vespa hat es geschafft, dieser Firma international einen Namen zu schaffen.
Die Geburt der Venus
Veröffentlicht in : Florenz Geschichte Museen & Galerien Ortschaften Renaissance Sehenswürdigkeiten
Wenn Sie eine Luxusvilla in Florenz gefunden haben und planen, die Kunst und Kultur, für die diese Stadt so bekannt ist, zu bewundern, dann haben Sie sicherlich schon einen Besuch der Uffizi Galerie in Ihre Ausflugsliste eingeplant. Die Uffizi Galerie, oder Galleria degli Uffizi, auf dem Piazza della Signoria, ist eines der ältesten und berühmtesten Kunstmuseen Europas und der Welt. Die Arbeit an dem Gebäude begann ursprünglich 1560 unter der Leitung von Vasari im Auftrag von Cosimo I de' Medici. Der Name stammt von dem italienischen Wort für "Büros", denn genau dafür sollte das Gebäude genutzt werden, als es damals gebaut wurde.
St. Katharina
Veröffentlicht in : Florenz Geschichte Kirchen & Religiöse Gebäude Legende Ortschaften Sehenswürdigkeiten Siena
Vielleicht planen Sie eine Reise in die Toskana und suchen nach Aktivitäten, die Sie genießen können, wenn Sie im Urlaub angekommen sind. Natürlich gibt es davon ein vielfältiges Angebot zur Auswahl, aber nach Mumien Ausschau zu halten, wäre Ihnen wahrscheinlich nicht in den Sinn gekommen. Es gibt hier wirklich ein paar Mumien, die an den seltsamsten Plätzen versteckt liegen. Hier möchten wir Ihnen zwei vorstellen, die Sie unheimlich interessant finden werden, wenn Sie Geschichte und die gruseligen Dinge des Lebens faszinieren.

Katharina von Siena war eine Dominikanische Terziarin, Philosophin und Theologin, geboren im 14. Jahrhundert. Im Alter von fünf oder sechs Jahren hatte sie Visionen von Christus und als sie sieben Jahre alt war hatte sie beschlossen, ihr Leben Gott zu widmen. Sie weigerte sich als junge Frau zu heiraten, bis es ihr endlich gestattet wurde, dem Dominikanerorder beizutreten.

Sie war dafür bekannt, den Kranken und Armen zu helfen und unter den Gläubigen, Reformkampagnen zu starten. Katharina ist sogar so weit gegangen, dass sie in politischen Bereichen mitgemischt hat wie z.B. die Loyalitäten der Städte zurück in Richtung der päpstlichen Armeen zu treiben.

Ihre Schriftstücke haben ihre Nachrichten noch weiter verbreitet und ihr noch mehr Anhänger gebracht. Sie war aber auch für ihre extreme Hingabe bekannt und starb letztendlich aufgrund von Nahrungsverweigerung. 1461 wurde sie von Pius II heilig gesprochen und ist nun eine der zwei Schutzheiligen Italiens.

Siena, ihr Geburtsort, bleibt weiterhin der beste Ort, um Nachweise ihres Lebens und ihrer Arbeit zu begutachten. Am faszinierendsten ist wahrscheinlich ihr Kopf, der nach ihrem Tod in Rom von ihrem Körper abgetrennt wurde, als ihre Anhänger sie unbedingt nach Siena zurück bringen wollten. Sie schafften es nicht, den kompletten Körper an den Wachen in Rom vorbei zu schmuggeln, also gaben sie sich damit zufrieden, nur den Kopf mitzunehmen, der heute in einem prunkvollen Reliquienschrein in der Basilica San Domenico (auch bekannt als Basilica Cateriniana, nach der Heiligen) in Siena aufbewahrt wird.
Castello di Brolio, Fassade
Veröffentlicht in : Architektonische Juwelen Burgen & Paläste Chianti Geschichte Legende Ortschaften Sehenswürdigkeiten
Das Castello di Brolio ist eine berühmte und wunderschöne toskanische Burg in der südlichen Landschaft von Chianti, die mitten auf einem isolierten Hügel nur wenige Kilometer von Gaiole entfernt steht. Sie ist für ihre atemberaubende Architektur, ihr Gelände und die Aussichten bekannt, aber angeblich wohnen in ihr auch mehrere Gespenster. Außerdem wurde einer der berühmtesten Weine dieser Region hier geboren.

Ein Besuch der Burg wäre ein wundervoller Tagesausflug, denn hier warten kulturelle und künstlerische Prachtstücke nur darauf, entdeckt zu werden, aber Ihnen werden auch historische Einblicke geboten. Schlendern Sie durch die Weinberge auf dem Gelände, die auch heute noch voll im Einsatz sind, machen Sie eine Führung mit und probieren Sie unbedingt dieses hochgelobte lokale Getränk.

Sobald Sie in Ihrem Ferienhaus mit Pool in Chianti angekommen sind und die Region ein wenig auskundschaften, können Sie sich abends in Ruhe zurück lehnen, denn ihr nächster Tagesausflug ist bereits geplant.
Biblioteca Piccolomini, Innenbereich
Veröffentlicht in : Architektonische Juwelen Berühmte Personen Geschichte Kirchen & Religiöse Gebäude Museen & Galerien Ortschaften Sehenswürdigkeiten Siena
Für alle, die die atemberaubende Kathedrale von Siena besichtigen, gibt es in dem Gebäude noch etwas anderes, was Sie sich nicht entgehen lassen sollten: die Piccolomini Bibliothek. Eines der vielen künstlerischen und architektonischen Juwele in dieser großartigen, toskanischen Renaissance Stadt. Laufen Sie den Hauptgang der Kathedrale bis etwa zur Hälfte hinunter, dann werden Sie links die Bibliothek finden. Der Name Piccolomini war von großer Wichtigkeit, was die Geschichte der Stadt Siena angeht. Enea Silvio Piccolomini war ein Adliger aus dem 15. Jahrhundert und ein Vermittler, der versuchte Kaiser Frederick III und den päpstlichen Staat miteinander zu vereinen. Außerdem hat er die Hochzeit des Kaisers mit Eleonora von Aragonien arrangiert und dessen Krönung in Rom organisiert, so dass ihm 1447 der Bischofstitel von Triest verliehen wurde bevor er 1450 zum Bischof von Siena ernannt wurde.

1456 wurde er zum Kardinal und 1458 zu Papst Pius II gewählt. Er hatte zu der Zeit eine mächtige Position und sein Nachfolger, Papst Pius III (ebenso ein Piccolomini, nämlich sein Neffe), hat die Bibliothek nach ihm benannt.