Die Etrusker haben ihre Spuren in der Toskana hinterlassen und das kann man auch heute noch in den Museen, die voll mit Artefakten sind, und an den verschiedenen Monumenten und Gebäuden, die überall in der Landschaft dieser Region verstreut stehen, erkennen. Ein solches Monument ist die Tomba Ildebranda, also die Grabstätte von Ildebrando, die in der Nekropolis von Sovana liegt, in einer Gegend, die heute der Città del Tufo Archäologiepark ist. Sie stammt aus dem 3. bis 2. Jahrhundert v.Chr. und wird als das wichtigste Denkmal der etruskischen Nekropolis von Sovana und von ganz Etrurien angesehen und ist ein Muss für alle angehenden Hobbyarchäologen, die eine Ferienunterkunft in Sovana, oder eine Urlaubsunterkunft in der breiteren Grosseto Maremma Provinz gebucht haben.
Die Grabstätte wurde 1924 von den berühmten Rosi Brüdern entdeckt und trägt den Namen von Sovanas berühmtestem Einwohner aller Zeiten: Papst Gregor VII (dessen Name Ildebrando war, bevor er zum Papst ernannt wurde). Aber ansonsten hat sie keine weitere Verbindung zum Christentum. Um genau zu sein, ist sie von Legenden umwoben und man weiß gar nicht genau, wer den Bau eines solch wichtigen Monuments in Auftrag gegeben hat und wer in solch einer beeindruckenden Grabkammer zur Ruhe gelegt wurde.
21
Aug.
2019
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