Rose
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Urlauber, die eine Luxusvilla in Florenz gebucht haben, werden feststellen, dass es hier keinesfalls an Museen, berühmten Kunstwerken, architektonischen Prachtstücken, unglaublichen Palästen, atemberaubenden Kirchen, historischen Attraktionen und vielen anderen Sehenswürdigkeiten mangelt. Und obwohl man diese wahrhaft faszinierenden Attraktionen wirklich besichtigen muss, empfehlen wir auch, in die wunderschönen Gelände und Grünanlagen im Freien einzutauchen, die es in Florenz nämlich ebenfalls reichlich gibt. Wir haben schon oft von den berühmten Gärten in Florenz berichtet, von denen viele aus der Adelszeit stammen, zu der die Adelsfamilien, die die Städte und Großteile der Toskana regierten, die extravaganten Gelände um ihre Stadthäuser u.a. mit Blumen, Statuen, Grotten und Brunnen füllten. Aber es gibt auch Parkanlagen, die in den Städten extra für Bewohner und Besucher angelegt wurden, als Orte wo man sich entspannen und die Natur genießen kann. Ein besonders reizendes Beispiel einer solchen Parkanlage in Florenz ist der Giardino delle Rose, also der Rosengarten.

Er liegt im Oltrarno Bezirk in Florenz, direkt unterhalb des Piazzale Michelangelo. Die Lage des Giardino delle Rose bedeutet, dass er mit unheimlich beeindruckenden und entzückenden Panoramaaussichten auf die Stadt prahlen kann. Er wurde 1865 von dem Florentiner Architekten Giuseppe Poggi angelegt (der auch den weiter oben gelegenen Piazzale entworfen hat), in dem Jahr als die Hauptstadt Italiens von Turin nach Florenz verlegt wurde. Die Gemeinde Florenz hat die Bebauung des linken Ufers des Arno in Auftrag gegeben und so wurde der Garten als attraktive Freifläche designt, die der neuen Hauptstadt gerecht werden sollte. Die Fläche ist ca. 1 Hektar groß und war einst Teil der Podere San Francesco (San Francesco Farm), die das Eigentum des Ordens der Oratorischen Väter war. Er wurde dann von Attilio Pucci umgestaltet und in einen Terrassengarten transformiert und unter Puccis Leitung wurde auch die erste Rosenkollektion angepflanzt und etabliert.
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Weil im letzten halben Jahrhundert ganze Horden an jungen Menschen ihre kleinen Heimatorte verließen, um in größere Städte und andere Länder zu ziehen und dort ihren Berufswünschen nachzugehen, gibt es heutzutage in Italien eine steigende Anzahl an Geisterstädten. Diese faszinierenden Ortschaften sind ein fesselnder Anblick und einige davon sind sogar richtig interessant, vor allem die älteren und historischen Beispiele, die meistens auch noch unheimlich malerisch und gespenstisch schön sind. Urlauber, die an Geschichte, Architektur und insbesondere an Geisterstädten Interesse haben, haben eine große Auswahl, was passende Reiseziele in Italien angeht. Eine der berühmtesten Geisterstädte, die ganz oben auf der Liste der interessantesten und hübschesten Geisterstädte in Italien steht, ist Isola Santa. Diese prächtige, verwaiste Ortschaft in der Toskana liegt in den Apuanischen Alpen und, obwohl sie größtenteils unbewohnt ist, wurde sie vor Kurzem renoviert, um den hervorragenden architektonischen und historischen Wert und natürlich die absolute Schönheit dieser Gegend zu schützen.

Sie befindet sich mitten im Herzen der Apuanischen Alpen, auf einer Straße, die zu der toskanischen Küste und der Ortschaft Versilia führt, in der Gemeinde Careggine, in der Provinz Lucca. Hier werden Sie auf eine kleine Ortschaft stoßen, die aussieht, als sei sie von den Seiten eines Märchenbuches entsprungen. Sie wurde am Flussufer des Turrite Secca gebaut und ist eine mittelalterliche Ortschaft mit bildhübschen Steingebäuden, an deren Mauern sich Weinreben entlang schlängeln, einer saftig grünen Landschaft und blühenden Bäumen und dem Juwelen-farbigen, blauen, von Menschenhand angelegtem See, an dem die Ortschaft heute liegt. An sonnigen Tagen, wenn all diese Farben so richtig schimmern, sieht die Gegend wirklich wie eine unechte Szene aus, die ein romantischer Künstler gemalt hat. Wenn Sie eine Ferienunterkunft in Lucca gebucht haben, sollten sie hier unbedingt vorbei schauen!
Das stille Theater
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Urlauber, die ein Ferienhaus in Volterra oder eine Ferienunterkunft in Pisa gebucht haben und diese Unterkunft als Ausgangspunkt gewählt haben, um die breitere Region der Toskana zu erkunden, sollten unbedingt daran denken, dass beide Städte nur etwa 30 Minuten von einer toskanischen Ortschaft entfernt liegen, von der Sie wahrscheinlich noch nie etwas gehört haben, die Touristen aber zweifelsohne besuchen sollten! Diese Ortschaft heißt Lajatico.

Lajatico ist nicht nur eine wunderschöne, mittelalterliche toskanische Ortschaft, sondern auch der Geburtsort eines hochgelobten, beliebten und in den letzten Jahrzehnten unheimlich berühmten Sohns der Toskana: Andrea Bocelli. Der Heimatort dieses berühmten italienischen Opernsängers ist natürlich für Fans von besonderem Interesse, aber jedes Jahr im Juli wird dieser Ort zu einer Pilgerstätte für Musikliebhaber aus der ganzen Welt, wenn hier nämlich ein ganz besonderes Konzert stattfindet.
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Wenn Sie eine Ferienunterkunft in Pisa gebucht haben und eine Reise in diese Gegend planen, dann möchten Sie bestimmt herausfinden, was man in und um Pisa sehen und unternehmen kann. Obwohl die hübsche und historische Stadt natürlich mit ihrem schiefen Turm prahlen kann (um den mehrere andere, faszinierende religiöse Gebäude stehen), mit ihren süßen kleinen Straßen und den vielen Restaurants und Geschäften und den großartigen Museen, ist die Landschaft in der Umgebung ebenfalls wunderschön und voll mit Prachtstücken und Juwelen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Zum Beispiel werden Sie 10km von Pisa entfernt die kleine Ortschaft Calci finden, am Fuße des Monte Pisano, wo die atemberaubende Calci Kartause steht.

Die Kartause von Pisa (oder auch Certosa di Pisa), die oftmals als Calci Kartause bezeichnet wird, ist ein prächtiges, architektonisches Bauwerk und ein ehemaliges Kartäuser Kloster, also eine Kartause in der heute zwei verschiedene Museen zu Hause sind: das Nationale Museum der Monumentalen Kartause von Calci und das Naturkundemuseum der Universität von Pisa. Wenn Sie gerne Fresken, architektonisches Können, Dinosaurier und hübsche Gärten besichtigen, dann können Sie all das in dieser Kartause unter (und neben) einem Dach bewundern.
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Was Shakespeare für die englischsprachige Welt ist, ist Dante Alighieri für die italienischsprachige Welt. Ein Name, den Menschen weltweit in Verbindung mit seinem berühmtesten Werk, das auf Deutsch “Die Göttliche Komödie” heißt, kennen. Dieses unheimlich wichtige und einflussreiche Stück ist ein Wälzer, der auf der ganzen Welt bekannt ist und eines der bahnbrechendsten Literaturwerke der Geschichte. Viele Dante Fans möchten eines Tages die Toskana besuchen und die vielen Dinge und Orte sehen, die in seiner großartigen Erzählung einer sagenhaften Reise durch das Jenseits beschrieben werden. Wenn Sie eine Luxusvilla in Florenz gebucht haben und Dante bewundern, dann gibt es eine Sehenswürdigkeit, die Sie sich ohne Zweifel nicht entgehen lassen dürfen: das Hausmuseum von Dante Alighieri.

Das Hausmuseum von Dante Alighieri, oder auch das Dante Haus, ist ein mittelalterliches Gebäude in einem der ältesten Teile des historischen Zentrums der Stadt auf der Santa Margherita Straße. Dieses Gebäude, obwohl es eigentlich gar nicht das Haus ist, in dem Dante geboren wurde, befindet sich in der Gegend zwischen der Santa Martino Kirche und dem Piazza dei Donati und es ist dokumentiert, dass die Alighieri Familie hier im 13. Jahrhundert gelebt hat. Obwohl das Haus in einem verwahrlosten Zustand war und Anfang des 20. Jahrhunderts restauriert werden musste, als man die Einrichtung dieses Museums plante, sieht es weiterhin größtenteils wie zu Dantes Lebzeiten aus. Deshalb beschloss man, dieses Haus zu dem Museum zu machen, das dem Vater der italienischen Sprache gewidmet werden sollte und es ist heute eines der wichtigsten, literarischen Museen der Stadt.