
In Florenz gibt es unheimlich viele prächtige Gebäude und architektonische Juwelen und jedes dieser Prachtstücke hat seine eigenen Merkmale und Geschichten, durch die es noch interessanter wird. Eines der atemberaubendsten und erinnerungswürdigsten Gebäude, das allerdings durch seine verhältnismäßig simplistische Präsenz glänzt, ist die Laurentinische Bibliothek.
Stöbern Sie durch unsere Ferienunterkünfte und suchen sie sich die perfekte Luxusvilla in Florenz aus, damit auch Sie dieses großartige und atemberaubende Gebäude erkunden können.
Im ersten Stockwerk des Brunelleschi Klosters befindet sich der Eingang zu der Laurentinischen Bibliothek, in der die wichtigsten und renommiertesten Kollektionen an antiken Büchern in ganz Italien zu Hause sind, sowie eines der größten, noch existierenden, akademischen Vermächtnisse, das von der Medici Familie hinterlassen wurde.
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Im ersten Stockwerk des Brunelleschi Klosters befindet sich der Eingang zu der Laurentinischen Bibliothek, in der die wichtigsten und renommiertesten Kollektionen an antiken Büchern in ganz Italien zu Hause sind, sowie eines der größten, noch existierenden, akademischen Vermächtnisse, das von der Medici Familie hinterlassen wurde.
Die Kollektion wurde durch die Leidenschaft von Cosimo dem Älteren zusammen gestellt, der die Akademie von Roberto de' Rossi besuchte, dort Niccoló Niccoli (der seine Leidenschaft für das Sammeln antiker Manuskripte der Werke klassischer Autoren teilte) kennen lernte und sich dessen Anweisungen in Bezug auf die Beschaffung einer großen Anzahl von Werken, zu Herzen nahm. Er hat außerdem einen Großteil von Niccolis Bibliothek geerbt und dann viele dieser Manuskripte an das Kloster von San Marco gespendet.
1523 hat Papst Clemens VII (Giulio de' Medici) den Bau einer neuen Bibliothek beauftragt, in der die Kollektion aufbewahrt werden sollte. Der Architekt, der dafür angeheuert wurde war Michelangelo, der den Bau plante, selbst 10 Jahre lang daran arbeitete und dann die Entwicklung des Projektes nach seiner Abreise nach Rom im Jahre 1534 weiterhin überwachte. Gegenwärtig ist es eines der einheitlichsten, manieristischen Gebäude, dessen Dekor zeitgleich mit den Bauarbeiten ausgeführt wurde.
1523 hat Papst Clemens VII (Giulio de' Medici) den Bau einer neuen Bibliothek beauftragt, in der die Kollektion aufbewahrt werden sollte. Der Architekt, der dafür angeheuert wurde war Michelangelo, der den Bau plante, selbst 10 Jahre lang daran arbeitete und dann die Entwicklung des Projektes nach seiner Abreise nach Rom im Jahre 1534 weiterhin überwachte. Gegenwärtig ist es eines der einheitlichsten, manieristischen Gebäude, dessen Dekor zeitgleich mit den Bauarbeiten ausgeführt wurde.
Der Leseraum selbst ist zwar eine elegante und hübsche Kreation, aber es ist die Empfangshalle, die “ricetto”, die jegliche Aufmerksamkeit auf sich zieht und Besucher ins Staunen versetzt. Gebaut in der charakteristischen Florentiner zwei:eins Kombination aus grauen Sandsteinelementen auf weißem Putz - eine gewagte Ausführung, die durch die dynamischen Tabernakel-Nischen und den gepaarten Säulen und Rahmen zum Ausdruck gebracht wird, die sich wiederum zu einem Crescendo bilden, bevor sie in dem Wasserfall der fantastischen Treppe (gebaut von Ammannati im Jahre 1559, nach einem Modell von Michelangelo) befreit werden. Gehen Sie die Treppe hoch und betreten Sie durch die Eingangstür die Bibliothek: ein aggressiv, symmetrischer, eleganter Raum, der perfekte Ort um seinen Geist und das Gemüt komplett auf das Studieren einzustellen. Es ist natürlich auch ein wundervolles Kunstwerk, aber die Dynamik des Vorraums ist der erinnerungswürdigste Teil dieses spektakulären Gebäudes.
Das ist einer der architektonischen Höhepunkte der Toskana und ein Muss für alle, die in Florenz zu Besuch sind.
Das ist einer der architektonischen Höhepunkte der Toskana und ein Muss für alle, die in Florenz zu Besuch sind.
Bildnachweis
Foto 1: Sailko / CC BY-SA 3.0
Foto 1: Sailko / CC BY-SA 3.0