
Der Palazzo Pfanner sticht in Lucca, einer relativ großen mittelalterlichen Stadt, hervor, denn er ist ein wunderschöner barocker Palast mit Gärten.
Der Bau wurde 1660 für die Moriconis begonnen; eine adlige Seidenhändler-Familie aus dem Ort. Sie wurden jedoch gezwungen, das Gebäude 1680 aufgrund einer plötzlichen Schiksalswende und ihrer schlechten finanziellen Situation, zu verkaufen. Dann ist die Controni Familie eingezogen, die gerade ihren Adelstitel erlangt hat. Sie haben ihre eigene Schiksalswende gefeiert, indem sie das Gebäude renoviert und vergrößert haben.
Wenn Sie die außergewöhnliche Arbeit, durch die der Palast umgewandelt und perfektioniert wurde, bewundern wollen, dann buchen Sie eine Luxusvilla in Lucca und kommen Sie hier vorbei!
Der Bau wurde 1660 für die Moriconis begonnen; eine adlige Seidenhändler-Familie aus dem Ort. Sie wurden jedoch gezwungen, das Gebäude 1680 aufgrund einer plötzlichen Schiksalswende und ihrer schlechten finanziellen Situation, zu verkaufen. Dann ist die Controni Familie eingezogen, die gerade ihren Adelstitel erlangt hat. Sie haben ihre eigene Schiksalswende gefeiert, indem sie das Gebäude renoviert und vergrößert haben.
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Domenico Martinelli aus Lucca war wahrscheinlich der Architekt, der gewählt wurde, um die monumentale Haupttreppe, die 1686 vervollständigt wurde, zu bauen und Filippo Juvarra aus Messina hat wahrscheinlich die Gestaltung des Gartens geleitet. Leider kann man nicht sicher sein, wie viel die beiden zu dem Bau beigetragen haben oder wer die Künstler und Architekten, die sonst noch an dem Gebäude gearbeitet haben, genau waren. Wir können jedoch weiterhin ihr Talent bewundern.
Die gleiche große Treppe hat Gewölbe, die mit Gemälden aus dem 18. Jahrhundert dekoriert sind und die wir Bartolomeo De Santi und Lorenzo Castellotti zu verdanken haben.
Die gleiche große Treppe hat Gewölbe, die mit Gemälden aus dem 18. Jahrhundert dekoriert sind und die wir Bartolomeo De Santi und Lorenzo Castellotti zu verdanken haben.

Der Hauptsaal des Palazzos ist mit Fresken bedeckt, die um 1720 von Pietro Paolo Scorsini gemalt wurden und die quadraturistische Schule veranschaulichen. Quadraturismus war ab dem späten 17. Jahrhundert in Lucca hochmodern und war eine Methode, die Illsuion der Ausweitung des Raums durch die Nutzung architektonischer Elemente die in Perspektive gemalt sind, zu kreieren.
Mal abgesehen von der atemberaubenden Dekoration des Palastes, ist er außerdem als Schauplatz einer schmerzvollen Liebesaffäre aus dem Jahre 1692 zwischen Prinz Frederick von Dänemark und der Adelsdame Maria Maddalena Trenta aus Lucca bekannt.
Die Pfanner Familie, nach der der Palast heute benannt ist, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in den Bau involviert. 1845 hat der Herzog von Lucca, Carlo Lodovico di Borbone, einen "deutschen Brauer" für sich und für das Volk Luccas angefordert. Felix Pfanner, ein österreichischer Brauer der usrprünglich aus Bayern stammt, entschied sich dazu, den Garten und die Keller des Palazzos von der Controni Familie zu mieten, um seine Maschinen und die Geräte, die er zum Bierbrauen brauchte, dort aufzustellen.
Der Handel lief so gut, dass er den Palazzo kaufen konnte und ihn zu dem offiziellen Hauptsitz der Pfanner Brauerei gemacht hat. Das war der erste Bierproduzent Luccas und einer der ersten Italiens. Nach mehreren Dekaden wurde die Brauerei leider im Jahre 1929 geschlossen.
Der Palazzo ist allerdings weiterhin das Eigentum der Pfanner Familie, die dort lebt, sich um die Instandhaltung kümmert und das Gebäude für Besucher öffnet sowie Veranstaltungen organisiert. Das Gebäude in dem sich ein Museum befindet, in dem seine reiche Geschichte ausgestellt ist, ist täglich von März bis Oktober geöffnet. Außerdem wurden hier mehrere Filme, u.a. Jane Campions “Bildnis einer Dame” gedreht. Und mit seinen atemberaubenden Gärten ist diese Sehenswürdigkeit in Lucca ein Muss!
Mal abgesehen von der atemberaubenden Dekoration des Palastes, ist er außerdem als Schauplatz einer schmerzvollen Liebesaffäre aus dem Jahre 1692 zwischen Prinz Frederick von Dänemark und der Adelsdame Maria Maddalena Trenta aus Lucca bekannt.
Die Pfanner Familie, nach der der Palast heute benannt ist, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in den Bau involviert. 1845 hat der Herzog von Lucca, Carlo Lodovico di Borbone, einen "deutschen Brauer" für sich und für das Volk Luccas angefordert. Felix Pfanner, ein österreichischer Brauer der usrprünglich aus Bayern stammt, entschied sich dazu, den Garten und die Keller des Palazzos von der Controni Familie zu mieten, um seine Maschinen und die Geräte, die er zum Bierbrauen brauchte, dort aufzustellen.
Der Handel lief so gut, dass er den Palazzo kaufen konnte und ihn zu dem offiziellen Hauptsitz der Pfanner Brauerei gemacht hat. Das war der erste Bierproduzent Luccas und einer der ersten Italiens. Nach mehreren Dekaden wurde die Brauerei leider im Jahre 1929 geschlossen.
Der Palazzo ist allerdings weiterhin das Eigentum der Pfanner Familie, die dort lebt, sich um die Instandhaltung kümmert und das Gebäude für Besucher öffnet sowie Veranstaltungen organisiert. Das Gebäude in dem sich ein Museum befindet, in dem seine reiche Geschichte ausgestellt ist, ist täglich von März bis Oktober geöffnet. Außerdem wurden hier mehrere Filme, u.a. Jane Campions “Bildnis einer Dame” gedreht. Und mit seinen atemberaubenden Gärten ist diese Sehenswürdigkeit in Lucca ein Muss!
Bildnachweis
Foto 1: Guerinf / CC BY-SA 4.0;
Foto 2: Daderot / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: Targeman / CC BY-SA 3.0
Foto 1: Guerinf / CC BY-SA 4.0;
Foto 2: Daderot / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: Targeman / CC BY-SA 3.0