
In unserem letzten Artikel dieser Serie möchten wir Ihnen weitere architektonische Prachtstücke vorstellen, für die Sie sich unbedingt Zeit nehmen sollten, wenn Sie das unwahrscheinlich reiche kulturelle und künstlerische Erbe dieser Region auskundschaften. Natürlich gibt es noch viel mehr Beispiele architektonischer Meisterleistungen in der ganzen Toskana, aber diese hier sind unsere persönlichen Favoriten und sind größtenteils etwas weniger bekannt, als die meisten berühmten Werke, die Touristen magnetisch anziehen zu scheinen. Buchen Sie eine Luxusvilla in der Toskana und erkunden Sie die herrlichen Bauwerke selbst.
Florenz ist natürlich randvoll mit künstlerischen und architektonischen Juwelen. Allerdings ist eines der bemerkenswertesten und theatralischsten Beispiele, die Laurentinische Bibliothek. Sie wurde von Cosimo dem Älteren gegründet, der eine Leidenschaft für Bücher hatte. In ihr ist eine Sammlung der wichtigsten und renommiertesten antiken Bücher von ganz Italien zu Hause sowie eines der größten wissenschaftlichen Vermächtnisse, das von der Medici Familie hinterlassen wurde und auch heute noch existiert.
Da Cosimo ein begeisterter Sammler war, fand es Papst Clemens VII (Giulio de' Medici) im Jahre 1523 notwendig, den Bau einer Bibliothek in Auftrag zu geben, um diese riesige Kollektion dort aufnehmen zu können.
Florenz ist natürlich randvoll mit künstlerischen und architektonischen Juwelen. Allerdings ist eines der bemerkenswertesten und theatralischsten Beispiele, die Laurentinische Bibliothek. Sie wurde von Cosimo dem Älteren gegründet, der eine Leidenschaft für Bücher hatte. In ihr ist eine Sammlung der wichtigsten und renommiertesten antiken Bücher von ganz Italien zu Hause sowie eines der größten wissenschaftlichen Vermächtnisse, das von der Medici Familie hinterlassen wurde und auch heute noch existiert.
Da Cosimo ein begeisterter Sammler war, fand es Papst Clemens VII (Giulio de' Medici) im Jahre 1523 notwendig, den Bau einer Bibliothek in Auftrag zu geben, um diese riesige Kollektion dort aufnehmen zu können.

Der Architekt, der für diesen Job angeheuert wurde, war Michelangelo, der den Bau plante, 10 Jahre lang persönlich daran arbeitete und ab 1534, nach seiner Ausreise nach Rom, die Entwicklung weiterhin überwachte. Es ist eines der einheitlichsten, manieristischen Gebäude, dessen Dekor zeitgleich mit dem Bau angefertigt wurde. Das Lesezimmer ist elegant und reizend, aber es ist die Lobby, oder auch "Ricetto", die die größte Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Sie ist in dem charakteristischen Florentiner Stil gehalten und von einer zwei zu eins Kombination aus grauen Sandsteinelementen auf weißem Putz gekennzeichnet. Das kühne Konzept wird durch die dynamischen Tabernakel Nischen, den gepaarten Säulen und Rahmen und, in der Mitte, durch die wasserfallartige Treppe, die 1559 unter der Leitung von Ammannati, nach einem Modell von Michelangelo, gebaut wurde, zum Ausdruck gebracht.
Ein anderes Beispiel aus Pisa wäre der Camposanto (was direkt übersetzt das “Heilige Feld” bedeutet), oder auch der Monumentalfriedhof.
Sie ist in dem charakteristischen Florentiner Stil gehalten und von einer zwei zu eins Kombination aus grauen Sandsteinelementen auf weißem Putz gekennzeichnet. Das kühne Konzept wird durch die dynamischen Tabernakel Nischen, den gepaarten Säulen und Rahmen und, in der Mitte, durch die wasserfallartige Treppe, die 1559 unter der Leitung von Ammannati, nach einem Modell von Michelangelo, gebaut wurde, zum Ausdruck gebracht.
Ein anderes Beispiel aus Pisa wäre der Camposanto (was direkt übersetzt das “Heilige Feld” bedeutet), oder auch der Monumentalfriedhof.
Er wurde im 13. Jahrhundert mit heiliger Erde, die aus Golgota von den Kreuzzügen zurück gebracht wurde, gebaut und später großflächig mit Fresken dekoriert. Er war jahrhundertelang die Stätte, wo die Oberschichten von Pisa begraben wurden. Die heilige Erde wurde im 12. Jahrhundert nach Pisa gebracht und im Jahre 1278 wurde Giovanni di Simone beauftragt - der gleiche Architekt, der den ikonischen schiefen Turm entworfen hat - ein Bauwerk um diese Erde herum zu entwerfen.
Im 14. und 15. Jahrhundert wurden die Mauern mit Fresken von Taddeo Gaddi, Spinello Aretino, Benozzo Gozzoli, Andrea Bonaiuti, Antonio Veneziano und Piero di Puccio verziert. Sie wurden im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört, wurden aber mittlerweile restauriert und in das Museo delle Sinopie in Pisa verlegt. Die Grabmonumente und die antiken römischen Skulpturen und Sarkophage sind ebenfalls Höhepunkte dieses Friedhofs. Allerdings ist das beeindruckende Gebäude die absolute Krönung, das gar keine Dekoration benötigt, um zu strahlen.
Nehmen Sie sich bei Ihrer nächsten Toskanareise unbedingt vor, diese unglaublichen, architektonischen Prachtstücke zu besichtigen!
Im 14. und 15. Jahrhundert wurden die Mauern mit Fresken von Taddeo Gaddi, Spinello Aretino, Benozzo Gozzoli, Andrea Bonaiuti, Antonio Veneziano und Piero di Puccio verziert. Sie wurden im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört, wurden aber mittlerweile restauriert und in das Museo delle Sinopie in Pisa verlegt. Die Grabmonumente und die antiken römischen Skulpturen und Sarkophage sind ebenfalls Höhepunkte dieses Friedhofs. Allerdings ist das beeindruckende Gebäude die absolute Krönung, das gar keine Dekoration benötigt, um zu strahlen.
Nehmen Sie sich bei Ihrer nächsten Toskanareise unbedingt vor, diese unglaublichen, architektonischen Prachtstücke zu besichtigen!
Bildnachweis
Foto 2: Kian Wright / CC BY-SA 3.0
Foto 2: Kian Wright / CC BY-SA 3.0