Galileo, Sustermans
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Auf dem Piazza dei Giudici, nicht weit von der Uffizi Galerie entfernt, steht der Palazzo Castellani. Dieses Gebäude aus dem 11. Jahrhundert bekam seinen Namen von seinen letzten privaten Besitzern, der Castellani Familie. In ihm ist seit 1930 das Museo Galileo zu Hause oder auch das Institut und Museum der Geschichte der Wissenschaft genannt.

Ausgestellt sind wichtige Sammlungen von wissenschaftlichen Instrumenten, die ab dem 13. Jahrhundert genutzt wurden und es wirft Licht auf die wissenschaftliche Tradition von Florenz, die manchmal durch ihr künstlerisches Erbe in Vergessenheit gerät. Das Museum hat sich durch das Interesse der Medici und Lorraine Familien entwickelt, die zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert sowohl zu den wissenschaftlichen als auch den künstlerischen Kollektionen beigetragen haben.
Buontalenti Grotte, Fassade
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Die Boboli Gärten in Florenz sind ein Park hinter dem Pitti Palast, der einst der Sitz der Medici Familie war. Die Boboli Gärten waren eine der ersten offiziellen italienischen Gärten und bestehen aus Brunnen, Statuen aus dem antiken Rom bis hin ins 18. Jahrhundert, halbprivate und öffentliche Bereiche, Nymphen, Tempel, Pflanzen und Grotten.

Die größte dieser Grotten ist die des Künstlers Buontalenti. Sie wurde zwischen 1583 und 1593 für Francesco I de' Medici gebaut und war dazu gedacht, die Gartenpläne, die von Vasari entwickelt wurden, zu vervollständigen. Die Grotte ist ein Meisterwerk im florentinischen, manieristischen Stil, mit drei aufeinanderfolgenden Kammern.

Sie ist der Höhepunkt der Gärten, bizarr, extravagant und ein wenig surreal aber ein wirklich erinnerungswürdiger Ort, den es nirgendwo auf der Welt ein zweites Mal gibt.
San Gimignano
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San Gimignano ist ein ummauerter, mittelalterlicher Ort auf einem Hügel in der Provinz Siena in der Toskana. Er ist am besten für seine zahlreichen, mittelalterlichen Turmhäuser, sein historisches Stadtzentrum und den Weißwein 'Vernaccia di San Gimignano', bekannt.

Malerisch schön, historisch und urig - das ist wahrscheinlich der letzte Ort, wo man sich ein mittelalterliches Foltermuseum vorstellt.

Das Museum ist jedoch nicht nur eine grausige und makabere Touristenattraktion sondern auch pädagogisch wertvoll, denn es belehrt Besucher über aktuelle Verletzungen der Menschenrechte.
Basilika San Domenico, Siena
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Katharina von Siena war eine tertiäre Dominikanerin, Philosophin und Theologin. Sie wurde im 14. Jahrhundert geboren und hatte bereits im Alter von fünf oder sechs Jahren Visionen von Christus. Als sie sieben Jahre alt war hat sie sich dazu entschieden, ihr Leben Gott zu widmen. Sie hat sich als junge Frau geweigert zu heiraten, bis es ihr schließlich genehmigt wurde, dem Dominikaner-Orden beizutreten. Sie war dafür bekannt den Armen und Kranken zu helfen und Reformkampagnen unter den Gläubigen zu starten. Katharina ist sogar so weit gegangen, dass sie in politischen Bereichen mitgemischt hat wie z.B. die Loyalitäten der Städte zurück in Richtung der päpstlichen Armeen zu treiben.

Ihre Schriftstücke haben ihre Nachrichten noch weiter verbreitet und ihr noch mehr Anhänger gebracht. Sie war aber auch für ihre extreme Hingabe bekannt und starb letztendlich aufgrund von Nahrungsverweigerung.
Gewässer der Insel Pianosa
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In dem glitzernden Tyrrhenischen Meer vor der Küste der Toskana liegt die Insel Pianosa, eine der kleinsten Inseln des toskanischen Archipels.

Sie ist fast komplett unbewohnt abgesehen von den wildlebenden Tieren, der Natur, ein paar Menschen und dem Geist der Vergangenheit. Sie ist so flach, dass man sie kaum sehen kann und wird oftmals als ein dunkler Strich im Meer beschrieben. Sie war zuletzt die Heimat eines mittlerweile verlassenen Gefängnisses. Seit seiner Schließung ist die Insel Pianosa ein beliebter Fleck für Tauchfreunde geworden, denn es gibt hier eine große Vielfalt an Salzwasserfischen und Vegetation und selbst Delfine lassen sich hier manchmal blicken.

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