4
Sept.
2017
2017
Brigidini sind dünne, gelb-orangene Kekse, die Waffeln ähneln und aus dem Dorf Lamporecchio in der Nähe von Pistoia stammen. Die Kekse werden Ihnen auf fast jedem Markt, bei jeder Veranstaltung und auf Essensfestivals angeboten, die in der Toskana stattfinden. Sie werden meistens sogar frisch vor Ihren Augen zubereitet und gehören zu den ältesten Süßwaren, die auch heute noch in der Toskana produziert werden – sie haben sich sogar zu einem Symbol für diese Gegend entwickelt. Wie das mit vielen Produkten der italienischen Küche ist, sind sie durch einen Fehler entstanden. Lokale Erzählungen führen uns zurück ins Jahr 1300, als Schwester Brigida sich auf eine Pilgerreise von ihrem Heimatland Schweden in die Toskana begab. Hier hat sie den “Brigidinerorden” gegründet und hat eines Tages, als sie die Hostien für die Messe vorbereitete, einen Fehler gemacht. Das Ergebnis waren krümelige, dünne und köstliche Aniskekse.